Projektart: Webdesign

  • Mathe, die man anfassen kann: Wie aus einer Hausaufgabe eine eigene Webseite wurde

    Mathe, die man anfassen kann: Wie aus einer Hausaufgabe eine eigene Webseite wurde

    Es gibt Projekte, die man macht, weil ein Kunde anruft. Und es gibt die anderen — die, bei denen jemand mit einer Frage zu einem kommt, weil er weiß, dass man sich dafür interessiert. Das hier ist eine Geschichte aus der zweiten Kategorie.

    Anastasia ist mir nicht irgendwer. Sie ist Teil meiner Familie, und als sie mit ihrem Mathe-Projekt aus der 10. Klasse zu mir kam, war das keine Anfrage, die ich abgewogen habe. Es war eine Einladung, etwas gemeinsam zu bauen.

    Die Aufgabe: Mathematik, die im Alltag steckt

    Das Thema war „Mathematik in Anwendung“ — quadratische Funktionen, die pq-Formel, Scheitelpunkte, Prozentrechnung. Die Schüler durften sich ein Szenario aussuchen und mussten am Ende ein frei wählbares Produkt abgeben: ein digitales Magazin, ein Lernheft, eine Mini-Webseite.

    Anastasia hat sich für Freizeitparks entschieden. Achterbahnen, Ticketpreise, Besucherzahlen — lauter Dinge, hinter denen sich Funktionen verstecken, wenn man genau hinschaut. Und dann kam die Idee: Warum nicht wirklich eine Webseite bauen? Nicht nur darüber schreiben, sondern zeigen, was möglich ist.

    Der erste Entwurf, den es nicht gab

    Bevor ich erzähle, wie es wurde, muss ich erzählen, wie es fast geworden wäre. Unser erster Anlauf hieß „Harmony Meadow Park“ — ein verspielter, fast märchenhafter Look, mit KI-generierten Anime-Bildern, sanften Pastelltönen, geschwungener Schrift. Es sah hübsch aus. Es sah auch komplett falsch aus.

    Anastasia war diejenige, die das zuerst gesagt hat. Nicht ich. Sie fand: zu speziell, zu verspielt für eine Mathe-Webseite, die ernst genommen werden soll. Also haben wir den Entwurf verworfen und sind zurück auf Los — diesmal mit einem cleanen, klaren Design und echten Fotos statt KI-generierter Bilder.

    Das war für mich der Moment, an dem mir klar wurde: Das hier ist kein Projekt, bei dem ich einfach etwas abliefere. Das ist Teamarbeit. Sie hat mitgedacht, nachgefragt, widersprochen, wo es nötig war. Genau so macht Arbeit Freude — wenn jemand wirklich dabei ist, statt nur zu warten, bis etwas fertig wird.

    Wie KI in diesem Prozess geholfen hat

    Die fertige Webseite ist mit Claude entstanden — Schritt für Schritt, in einem fortlaufenden Gespräch. Erst ein Artikel zum Thema, der die Mathematik hinter Freizeitparks erklärt. Dann die eigentliche Mini-Webseite: interaktive Graphen, die live zeigen, wie eine Parabel sich verändert, wenn man ihre Werte anpasst. Eine eigene Attraktion, die wir zusammen entwickelt haben — eine Doppel-Wellenbahn, bei der zwei Parabeln so kombiniert werden, dass am Ende sogar die Grenzen der eigenen Modellierung sichtbar werden.

    Was mich dabei am meisten interessiert hat, war nicht, dass die KI Dinge schnell erledigt hat. Sondern wie sich die Distanz zwischen Idee und Ergebnis verändert. „Vielleicht könnten wir das mal versuchen“ wurde zu „lass es uns jetzt bauen“. Bilder von Unsplash suchen, in Photoshop fürs Web optimieren, Graphen mit Chart.js zum Leben erwecken, ein mobiles Menü einbauen, das auch auf dem Handy nicht aus dem Rahmen rutscht — alles das ging in einem Tempo, das vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wäre.

    Und trotzdem: Die KI hat nicht entschieden, was richtig ist. Das war immer Anastasia. Ob die Achterbahn steiler fahren soll. Ob eine Box im Text bleibt oder raus muss. Ob ein Bild zum Thema passt. Diese Entscheidungen kann einem keine KI abnehmen — und genau das macht den Unterschied zwischen einem Tool, das für einen arbeitet, und einem, mit dem man zusammenarbeitet.

    Vom Code zur echten Webseite

    Eine fertige HTML-Datei ist noch keine Webseite, die jemand besuchen kann. Also haben wir projekt.m2aix.com als eigene Subdomain eingerichtet, mit FileZilla eine FTP-Verbindung zum Server aufgebaut und alle Dateien hochgeladen — Bilder, Code, alles. Für jemanden, der gerade erst neue mathematische Formeln gelernt hat, war das ein weiterer kleiner Blick hinter die Kulissen: Eine Webseite ist nicht nur Design und Inhalt. Sie ist auch Infrastruktur.

    Warum ich das gerne mache

    Ich fotografiere, weil ich Licht und Momente liebe. Ich baue Webseiten, weil ich Probleme gerne in Form bringe. Bei Anastasia kam beides zusammen mit etwas, das mir besonders wichtig ist: Wissen weitergeben an jemanden aus der eigenen Familie, der wirklich neugierig ist und mitdenkt. Das war eine Ausnahme, kein Regelfall — aber genau deshalb eine, die ich gerne gemacht habe.

    Anastasia hat am Ende nicht nur eine gute Note im Blick, sondern auch verstanden, wie eine echte Webseite entsteht: von der ersten Idee über einen verworfenen Entwurf, durch Gespräche mit einer KI, bis zum FTP-Upload. Das ist mehr, als die Aufgabe verlangt hat. Und genau deshalb hat es sich gelohnt.

    👉 Hier ansehen: Mathe im Freizeitpark

  • Lady’s Only Hair Studio – Webvisitenkarte für Yuliia Huslista in Aachen

    Lady’s Only Hair Studio – Webvisitenkarte für Yuliia Huslista in Aachen

    Manche Projekte entstehen nicht aus einem Auftrag heraus, sondern aus echtem Respekt und Sympathie. Das hier ist so eines.

    Wie es dazu kam

    Yuliia Huslista ist Frisörin – aber das trifft es eigentlich nicht ganz. Sie ist eine echte Meisterin ihres Fachs. Ich habe sie eher zufällig kennengelernt, als sie kurz bei meinem Lieblingsfrisör um die Ecke gearbeitet hat. Es hat nicht lange gedauert bis mir aufgefallen ist: Diese Frau kann Haare schneiden wie kaum jemand anderes. Präzise, ruhig, mit einem Blick für das, was wirklich zu einem passt.

    Yuliia kommt aus der Ukraine und lebt zur Zeit in Aachen. Sie bringt eine beeindruckende Vita mit – zahlreiche Auszeichnungen, jahrelange Erfahrung und einen hohen Anspruch an sich selbst, der sich in jedem Haarschnitt zeigt. Es dauerte nicht lange und sie hat ihren eigenen kleinen Salon eröffnet: das Lady’s Only Hair Studio am Adalbertsteinweg 266 in Aachen.

    Ein kleiner Salon, ganz alleine betrieben – aber was dort passiert ist alles andere als klein. Ich bin jedes Mal begeistert. Noch nie hat jemand meine Haare so toll geschnitten. Und obwohl sie eigentlich nur Damen bedient, darf ich ausnahmsweise trotzdem kommen – eine Ehre, die ich sehr zu schätzen weiß.

    Nahaufnahme eins Haarschnitts bei einer jungen Frau.
    Foto: Maria Prozenko

    Das Projekt

    Als kleines Dankeschön und zur Unterstützung haben Maria und ich ihr eine Webvisitenkarte gebaut. Kein riesiges Projekt – aber mit Herz gemacht. Wir haben kurz gefragt ob das okay ist, und zack war die Seite eigentlich auch schon fertig.

    Die Seite erfüllt genau das, was sie soll: Yuliia soll gefunden werden. Wer in Aachen nach einer guten Frisörin sucht, soll auf sie stoßen. Die Seite zeigt ihre Leistungen – von Balayage und Colorationen über Hochsteckfrisuren bis zu Kinderhaarschnitten – eine kleine Galerie mit Arbeitsbeispielen, Öffnungszeiten und einen direkten WhatsApp-Link zur Terminvereinbarung. Aktuell liegt die Seite auf einer Subdomain von M2AIX.

    Technisch: Eine schlanke, schnelle One-Page-Website – kein WordPress, kein Overhead. Einfach das Wesentliche, schön in Szene gesetzt.

    Danke, Yuliia!

    Ruhig, sympathisch, freundlich – und wenn es um Haare geht absolut mega professionell. Ein echtes Juwel in Aachen. Wir hoffen, die Seite gefällt dir und hilft dir dabei, noch mehr Menschen zu erreichen, die eine wirklich gute Frisörin suchen.

    Maria & Marcus – M2AIX

    Lady’s Only Hair Studio · Yuliia Huslista

    📍 Adalbertsteinweg 266, 52066 Aachen
    📞 0160 95814461
    🕐 Mo – Sa: 09:00 – 18:00 Uhr
    💬 Terminvereinbarung per WhatsApp

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  • OSBL – Orientierung für Studium, Beruf & Leben

    OSBL – Orientierung für Studium, Beruf & Leben

    Ein neues Projekt aus der M2AIX Werkstatt ist gerade im Entstehen: OSBL – Orientierung für Studium, Beruf & Leben. Die Seite befindet sich noch im Aufbau, aber die Idee dahinter ist klar und der erste Inhalt ist bereits online.

    Was ist OSBL?

    OSBL steht für „Orientierung für Studium, Beruf & Leben“. Das Ziel ist simpel und gleichzeitig ambitioniert: In einer Welt, in der es fast unendlich viele Informationen gibt, soll OSBL helfen, sich besser zu orientieren – in allen Bereichen des modernen Lebens. Lernen, Arbeiten, Studieren, alltägliche Fragen. Kurz: alles, womit man sich irgendwann auseinandersetzt.

    Das Projekt richtet sich an Menschen, die konkrete, verständliche Antworten suchen – ohne sich durch endlose Suchergebnisse kämpfen zu müssen. Kein Fachjargon, keine Umwege, sondern klare Orientierung.

    Was gibt es bisher auf OSBL?

    Obwohl die Seite noch am Anfang steht, sind bereits erste Beiträge online – ein guter Vorgeschmack auf das, was noch kommt:

    Die Themenbreite zeigt schon jetzt, wohin die Reise geht: von Bildung über Wissenschaft bis zu praktischen Alltagsfragen.

    Ein Projekt in Entwicklung

    OSBL ist ein laufendes Projekt – und damit ganz im Geist dieser Projektwerkstatt: Dinge entstehen, werden ausprobiert, wachsen. Die technische Basis ist WordPress, die inhaltliche Ausrichtung wird schrittweise ausgebaut. Wer neugierig ist, kann jetzt schon vorbeischauen und die ersten Beiträge lesen.

    👉 osbl.de

  • KI als Arbeitsassistent: Sinnvoll nutzen, Chancen erkennen, Risiken kennen

    KI als Arbeitsassistent: Sinnvoll nutzen, Chancen erkennen, Risiken kennen

    Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist im Arbeitsalltag vieler Menschen angekommen. Ob beim Schreiben von Texten, bei der Analyse von Daten oder bei der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben: KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Copilot bieten neue Möglichkeiten, effizienter und kreativer zu arbeiten. Doch wie setzt man sie sinnvoll ein?

    Sinnvolle Einsatzbereiche

    KI entfaltet ihren größten Nutzen überall dort, wo Routine und Wiederholung dominieren oder wo schnell große Mengen an Information verarbeitet werden müssen:

    • Texterstellung & Kommunikation: E-Mails formulieren, Berichte zusammenfassen, Präsentationen strukturieren – KI kann als Co-Autor fungieren und Zeit sparen.
    • Recherche & Wissensaufbereitung: Komplexe Themen schnell erschließen, Quellen sichten und Kernaussagen destillieren.
    • Coding & Automatisierung: Entwickler können Code-Snippets generieren, Fehler suchen lassen und Dokumentation automatisieren.
    • Kreativprozesse: Brainstorming, Ideenentwicklung oder das Erstellen erster Entwürfe – KI liefert Impulse, die dann weitergedacht werden.
    • Datenanalyse: Muster in Datensätzen erkennen, Zusammenfassungen erstellen und Entscheidungsgrundlagen aufbereiten.

    Die Vorteile

    • Zeitersparnis: Aufgaben, die früher Stunden dauerten, lassen sich in Minuten erledigen.
    • Niedrigschwelliger Einstieg: KI-Tools sind oft intuitiv bedienbar – keine Programmierkenntnisse nötig.
    • Unterstützung bei Schreibblockaden: Erste Entwürfe entstehen schnell, auch wenn der eigene Gedankenfluss stockt.
    • Skalierbarkeit: Einzelpersonen können damit die Leistung eines ganzen Teams erreichen.
    • 24/7 verfügbar: Kein Urlaub, keine Wartezeit – KI ist immer einsatzbereit.

    Die Nachteile und Risiken

    • Halluzinationen: KI kann sachlich falsche Informationen selbstbewusst präsentieren. Faktencheck bleibt Pflicht.
    • Datenschutz: Sensible Daten sollten nicht ungeprüft in externe KI-Systeme eingegeben werden.
    • Qualitätskontrolle: KI-Texte wirken oft glatt, sind aber nicht immer präzise oder stimmig. Menschliches Urteilsvermögen ist weiterhin gefragt.
    • Abhängigkeit: Wer KI zu unkritisch nutzt, verliert möglicherweise eigene Fähigkeiten oder verlässt sich zu stark auf das Tool.
    • Urheberrecht & Ethik: Die Fragen, wem KI-generierte Inhalte gehören und wie sie ethisch einzuordnen sind, sind noch nicht abschließend geklärt.

    Fazit: KI sinnvoll integrieren

    KI ist ein mächtiges Werkzeug – aber nur so gut wie die Person, die es einsetzt. Wer KI bewusst, kritisch und zielgerichtet nutzt, kann seine Produktivität erheblich steigern. Der Schlüssel liegt in der Kombination: menschliche Kreativität, Urteilsvermögen und Verantwortung – unterstützt durch die Geschwindigkeit und Kapazität künstlicher Intelligenz.

    Der beste Einstieg: Einfach ausprobieren. Ein konkretes Alltagsproblem nehmen, ein KI-Tool einsetzen und schauen, was dabei herauskommt. Die Erfahrung zeigt: Wer einmal angefangen hat, möchte nicht mehr darauf verzichten.